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Soziales Frühwarnsystem Landkreis Görlitz

Landkreis Görlitz, Landratsamt
Jugendamt Görlitz
Katja Barke
PF 30 01 52
02806 Görlitz

Tel.: 03581 - 878 83 50
Fax: 03583 -

E-Mail: kontakt@sfws-goerlitz.de







Was braucht (m)ein Kind?

J wie Jugend

Kinder und Jugendliche brauchen Erfahrungsräume und Orientierungshilfen, um sich in ihrer Umgebung, ihrem Umfeld altersgemäß zu entwickeln. Dabei werden sie an Grenzen stoßen, die ihnen zu verstehen geben, was sie gern machen wollen.
Alkohol trinken, Rauchen, die ganze Nacht in Diskos verbringen, acht bis zehn Stunden täglich am Computer spielen, sind unter anderem Aspekte, bei denen Kinder und Jugendliche immer wieder Grenzerfahrungen machen (müssen!).
Wo die Grenzen liegen und worauf Sie als Eltern achten müssen, beantwortet Ihnen unter anderem das Jugendschutzgesetz. Grundsätzlich tragen Sie als Eltern / Elternteil die Verantwortung, denn Kinder haben ein Bedürfnis nach Grenzen und Strukturen, die für die Entwicklung und Vorbereitung auf den späteren Lebensweg von großer Wichtigkeit sind.


Was sagt das Jugendschutzgesetz (JuSchG) aus?

Das deutsche Jugendschutzgesetz ist ein Bundesgesetz zum Schutze der Kinder und Jugendlichen (Minderjährigen) in der Öffentlichkeit.
Der § 1 im Jugendschutzgesetz beschreibt die Zielgruppe des Gesetzes:

  • Kinder = Personen unter 14 Jahren
  • Jugendliche = Personen von 14 bis unter 18- Jährige
  • Kinder und Jugendliche = minderjährige Personen

Es regelt unter anderem:

  • Aufenthalt an öffentlichen Orten wie Gaststätten, Spielhallen oder Tanzveranstaltungen (Diskothek)
  • Verzehr von alkoholischer Getränken sowie Abgabe von alkoholischen Getränken an Minderjährige
  • Verkauf und anderweitiges Zugänglichmachen von Filmen und Computer- / Videospielen in der Öffentlichkeit
  • Zuständigkeiten der Jugendschutz-Organisationen Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)
  • Tätigkeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Medien

Quellenangabe - Lupe Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendschutzgesetz_%28Deutschland%29, Stand: 18.08.09



Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen

Suchtprävention als gesellschaftliche Aufgabe hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Vor allem seit man erkannt hat, dass die Suchtkrankheit nicht nur das Problem einer Minderheit ist, sondern weit verbreitet in allen sozialen Schichten und in fast allen gesellschaftlichen Bereichen vorkommt.

Quellenangabe - Lupe Quelle: https://www.elternimnetz.de/cms/paracms.php?site_id=5&page_id=325, Stand: 18.08.09

Die Suchtkrankheit löst ist in der Regel ein großes persönliches Leid aus und betrifft immer auch das unmittelbare soziale Umfeld wie die Familie.

Wie äußert sich eine Suchtgefährdung?

  • Jugendliche nehmen vermehrt ein Suchtmittel ein
  • sie wird deutlicher, wenn es dem Jugendlichen schwer fällt, auf das Suchtmittel zu verzichten und
  • erste Anzeichen von Schulschwierigkeiten sowie Rückzug in bestimmten Gruppen

Formen und Gefahren von Sucht bei Kinder und Jugendlichen:

  • Internetsucht
  • Fernsehsucht 
  • Spielsucht
  • Alkoholmissbrauch
  • Essstörungen
  • Medikamentenmissbrauch
  • Nikotinabhängigkeit
  • illegale Drogen

Gefahren können Abhängigkeit, Aggressives Verhalten, Realitätsverlust, Ausweglosigkeit, Ängste und schwerwiegende gesundheitliche Krankheiten sein.

 

 

Was tun? - Ursachen und Schutzprävention – Wie Eltern ihren Kindern helfen können

Ursachen für die Suchtentstehung reichen oft bis in die Kindheit zurück. Deshalb setzt Suchtprävention auch eben dort, und nicht erst im Probieralter bei Jugendlichen, an. Der beste Schutz davor süchtig zu werden ist die Entwicklung einer starken und gesunden Persönlichkeit. Die Kinder sollen in frühen Jahren lernen Probleme und Konflikte aus eigener Kraft zu lösen.

Zudem lernen die Kinder:

  • eine angemessene Frusttoleranz zu entwickeln,
  • Nein zu sagen und aber
  • ein Nein auch zu akzeptieren.

Wichtig für diese Entwicklung sind die Förderung/Stärkung von:

  • Kreativität
  • Ausdrucksfähigkeit der eigenen Gefühle (Zulassen von Zorn, Angst etc.)
  • Selbstbewusstsein
  • Genussfähigkeit

Wichtig ist außerdem:

  • ein tragfähiges soziales Umfeld, durch das sich Lebensfreude und Perspektiven eröffnen
  • die Aufrechterhaltung des Vertrauensverhältnis zwischen Eltern/ Erziehungsberechtigten und ihrem Kind
  • sich Zeit zu nehmen für Gespräche und gemeinsame Aktivitäten
  • Probleme in der Schule oder Ausbildung zu vermeiden, die einher gehen mit der Suchtgefährdung bzw. des Suchtproblems, hier sollten Eltern Kontakt mit den betreffenden Stellen oder mit dem Jugendamt aufnehmen oder
  • Angebote der örtlichen Jugendarbeit nutzen

Vorbeugen von Suchtgefährdungen und Lebensweltgestaltung

  • Eltern sind der Maßstab für Kinder, auch im Umgang mit Suchtmitteln
  • Die wichtigste Maßnahme zur Suchtvorbeugung ist es, wenn Kinder glaubwürdige Vorbilder haben
  • mit der Nutzung außerschulische Lernorte (Spielplatz, Fußballverein) und sinnvoller Freizeitgestaltung kommen Kinder und Jugendliche nicht auf dumme Gedanken und erlernen, wie sie aus ihrer Umgebung lernen können und sie stärken dadurch ihre Sinne

Wo gibt’s die Informationen?
Umfangreiche Informationen über Sucht, Suchtgefährdung und Suchtprävention sowie kostenlose Broschüren zum Umgang und Aufklärung bei Sucht und Suchtgefährdung bietet u.a.

Quellenangabe - Lupe Quelle: http://www.elternweb.at/index.php?page=Wastun_Sucht


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