Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser, um alle Bilder und Funktionen sehen zu können


Soziales Frühwarnsystem Landkreis Görlitz

Landkreis Görlitz, Landratsamt
Jugendamt Görlitz
Katja Barke
PF 30 01 52
02806 Görlitz

Tel.: 03581 - 878 83 50
Fax: 03583 -

E-Mail: kontakt@sfws-goerlitz.de







Was braucht (m)ein Kind?

O wie "Ohr für Kinder"

Das Zusammenleben in einer Familie ist nicht immer harmonisch. Konfliktstoff bietet allein der Alltag genug. Überall dort, wo es unterschiedliche Meinungen und Haltungen gibt, wird diskutiert und zuweilen heftig gestritten. Streiten ist unvermeidbar und gehört zum Leben.
Das Familienleben ist von den Entwicklungsschritten der Kinder geprägt. Jede Entwicklungsstufe birgt unterschiedliche Konfliktstoffe. Kinder probieren immer wieder ihre Grenzen aus. Insbesondere die Pubertät, in der die Jugendlichen sich von den Eltern lösen und nicht selten über die Stränge schlagen, bietet jede Menge Anlässe zu Auseinandersetzungen.

Die Familie ist der erste Platz im Leben von Kindern, an dem sie lernen, mit anderen Menschen umzugehen und mit ihnen auszukommen. Zudem ist für sie Familie der Ort, der für ihr persönliches Wohlbefinden ganz wichtig ist.
Gerade die Erfahrungen, die in der Familie gemacht werden - wie fest Sie alle in der Familie zusammenhalten, wie Sie sich als Eltern untereinander verständigen und gemeinsam zusammenarbeiten - hat Vorbildcharakter und beeinflusst die Entwicklung Ihrer Kinder.
(Quelle: www.elternimnetz.de)

Die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Kindern besitzt einen herausragenden Charakter, der nicht nur für Ihr Familienleben, sondern für die Entwicklung Ihres Kindes einen starken Einfluss nimmt. Kommunikation bedeutet neben gesagten Worten auch das Einsetzen von Gesten, jegwelcher Art, und Mimik. Wie viel drückt manchmal ein grimmiges Gesicht im Vergleich zu einem freundlich strahlendem Gesicht aus?

Kinder brauchen ein Ohr, sie brauchen Menschen, die ihnen zuhören, die ihre Bedürfnisse verstehen und erkennen, sie brauchen Sie!“


Die Art und Weise Ihrer familiären Kommunikation und Kooperation spielt somit eine wichtige Rolle. Kindern "liebevoll Grenzen setzen" wird mittlerweile von Pädagogen als die optimale Erziehungsmethode propagiert.
Hier geben wir Ihnen ein paar Tipps, die ein hilfreicher Ansatz für eine gute Kommunikation mit Ihren Kindern sein können (Quelle: www.elternimnetz.de):

  1. Loben Sie Ihr Kind!
  2. Geben Sie stets klare und eindeutige Anweisungen!
  3. Setzen Sie Grenzen!  
  4. Seien Sie konsequent!
  5. Vermeiden Sie Vorwürfe! 
  6. Vergleichen Sie Ihre Kinder nicht miteinander!
  7. Achten Sie auf eine positive Formulierung!
  8. Unterschätzen Sie nie, was Ihre Kinder alles mithören!
  9. Ohne Vorbildfunktion geht es nicht!
  10. Bringen Sie immer wieder zum Ausdruck, wie gern Sie Ihre Kinder haben!
 
[Keine Beschreibung eingegeben] 


Ein paar praktische Beispiele und alltägliche, immer wiederkehrende Fragen und Probleme, die Sie sicherlich kennen und bei denen Sie sich bestimmt manchmal wünschen, dass Ihre Kinder es irgend wann einmal verstanden hätten, was Sie wollen. Doch leider fangen Sie immer wieder von Neuem an:


     Ihr Kind: „Mami, ich muss heut noch Superman, Spongeblock – oda so ähnlich –
     Garfield, Bettman und ... gucken!“


     Sie: „Moment mal! Ist ein bissl viel, wa?! Ich würd' sagen, wir überlegen
     zusammen mal, welche Sendung du am Tag gucken darfst. Du
     kriegst ja viereckige Augen, wenn du den ganzen Tag vor dem Kasten sitzt!“


                                              ***
     Ihre Tochter: „Meine Freundin gibt 'ne fette Party am Freitag! Ich will bei ihr 
     auch übernachten.“
äußert Ihre 13 jährige Tochter.


     Sie:„Mh? Wie? Party? Fett? Äh, übernachten? Das war ja wohl nischt. Da hab'
     ich auch noch was zu sagen. Welche Leute sind dort auf der Party? Ich habe
     schon meine Bedenken, wenn dort so viele Kerle sind. Guck mal, wie jung du
     noch bist. Wenn du mir versprichst, dass außer deiner Freundin keine andere
     Personen mit schlafen, dann o.k..“


[Keine Beschreibung eingegeben]

„Familienzeit“

Nehmen Sie sie sich gern mit Ihren Kindern eine Auszeit. Machen Sie sich mit Ihren Kindern eine Zeit in der Woche aus, in der Sie miteinander reden, spielen und sich gegenseitig zuhören. So eine Zeit könnte ein Sonntag Nachmittag sein.
Nennen Sie diese Zeit, die Sie allein mit Ihren Kindern und Partner verbringen „Familienzeit“ oder setzen Sie den Namen Ihres Sprößlings ein: „Leon-Zeit“ oder „Lisa-Zeit“.

[Keine Beschreibung eingegeben]

Pubertät und andere Unfälle

Konflikte treten in jedem Alter Ihres Kindes auf, aber wohl keine so großen wie in der Pubertät.
Schon im Kindesalter ist es wichtig, Kindern Grenzen und Regeln zu setzen.
Bei Regelverstößen sollten Sie immer auf das Alter des Kindes schauen, was kann man allgemein dem Kind als „Strafe“ zutrauen, was versteht es und wie kann es dadurch nachhaltig dazu lernen. Allerdings ist auch eine sofortige Konsequenz nach einem Regelverstoß wichtig und auch die Nachhaltigkeit sowie Übereinstimmung mit dem Ehepartner oder Partner untermauern Ihre Glaubwürdigkeit!

„Setzen Sie mit Worten und Aktionen durch, was Sie erreichen wollen!“


Auch in dem Alter der Pubertät gibt es eine Menge von Konflikten, die gelöst werden „wollen(?)“. Einige Konflikte schreien förmlich danach, andere sind so welche, „die die Eltern nichts angehen“, sagt der Jugendliche.


Notrufe | Kontakt | Newsletter | Impressum | Datenschutz | Sitemap | Archiv | Login

Soziales Frühwarnsystem Landkreis Görlitz, Landratsamt Jugendamt Görlitz, PF 30 01 52, 02806 Görlitz