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Soziales Frühwarnsystem Landkreis Görlitz

Landkreis Görlitz, Landratsamt
Jugendamt Görlitz
Katja Barke
PF 30 01 52
02806 Görlitz

Tel.: 03581 - 878 83 50
Fax: 03583 -

E-Mail: kontakt@sfws-goerlitz.de







Was braucht (m)ein Kind?

R wie raufen, toben, bewegen

Für eine gesunde Entwicklung brauchen Kinder ganz dringend Bewegung!
Ohne Bewegung können sie ihre körperlichen Fähigkeiten und ihre Hirnleistungen nicht richtig entwickeln. Das heißt, es kommt zu Haltungsschäden, Übergewicht, Kinder können sich nicht konzentrieren oder bei einer Sache für längere Zeit bleiben, sie lernen in der Bewegung soziale Fähigkeiten und können ihren Frust abbauen.
Vielseitige Bewegung fördert also Kraft, Ausdauer, Koordination und Bewegung. Auch die Sprachentwicklung hängt ganz eng mit der Bewegung zusammen.

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Unser heutiger Alltag ist leider nicht mehr geeignet für die Bedürfnisse unseres Körpers. Schon in der Schule müssen die Kinder ganz viel sitzen und der Weg zur Schule und zurück wird meist nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Und leider sieht es für viele Kinder am Nachmittag auch nicht schwungvoller aus. Neben den Hausaufgaben besteht für viele Kinder die Freizeit aus sitzenden Tätigkeiten. Dabei ist es sehr einfach Bewegung in den Alltag zu integrieren
Versuchen Sie eine Weile bewusst gemeinsam mit Ihren Kindern Bewegung und Sport in Ihren Alltag einzubauen, nach einer Zeit werden alle Familienmitglieder feststellen, wie gut ihnen die (gemeinsame) Bewegung tut!

Empfohlenes Bewegungspensum für Kinder (und Erwachsene)

  • täglich 30 min. leichte Bewegung, eingebaut in den Alltag
  • täglich 60 min. mittelmäßige Bewegung in der Freizeit
  • täglich 30 min. Sport
  • insgesamt sollte ein Kind sich mindestens 2 Stunden am Tag intensiv bewegen.

(Wie kann Bewegung in den Tagesablauf eingebaut werden? => siehe Bewegungspyramide)


Die Bewegungseinheiten müssen nicht unbedingt an einem Stück erfolgen. Gerade die Bewegungseinheiten im Alltag lassen sich in vielen kleinen Situationen gut eingliedern. Z. B. können Sie beim einkaufen einfach die Treppen benutzen, anstatt den Aufzug, kleine Gänge zu Fuß erledigen oder mit dem Fahrrad fahren.

Leben Sie ihrem Kind einen bewegten Alltag vor, und es wird diese Angewohnheiten als Normalität erleben und übernehmen.
Ermutigen Sie Ihr Kind öfter mit anderen Kindern draußen zu spielen, anstatt vor dem PC, TV oder Gameboy zu sitzen. So pflegt es seine Freundschaften, erlernt soziale Kompetenzen und ist in Bewegung.

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Auf der Seite vom Bundesministerium für Gesundheit, gibt es viele Informationen, wie Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag einbauen können. Hier können Sie sich einen Flyer mit Tobespielen für Kinder herunterladen.
Planen Sie fürs Wochenende oder für einen freien Nachmittag eine Fahrradtour oder ähnliches. Geben Sie Ihrem Kind Verantwortung, indem es Dinge im Haushalt erledigen kann oder Besorgungen macht. Natürlich sollten diese mit Bewegung verbunden sein. So kann Ihr Kind stolz auf sich sein und unmerklich Bewegung in den Alltag einbauen. Machen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Gartenarbeit oder Besorgungen zu Fuß.
Intensive sportliche Tätigkeiten sind für Kinder genauso wichtig. Versuchen Sie, dass Ihr Kind mindesten einmal pro Woche in einen Sportverein geht. Es gibt in jeder Stadt viele Möglichkeiten und so kann sich Ihr Kind etwas nach den Wünschen und Interessen aussuchen (über www.oberlausitzer-ksb.de erhalten Sie einen Überblick über Vereine in Ihrer Nähe).

Eine AOK- Studie belegt, dass die Rate der Kinder mit psychosomatischen Beschwerden von 20% auf 31% steigt, wenn die Eltern sich nicht gemeinsam mit ihren Kindern bewegen.

Und wenn der Winter kommt, und es kalt wird, lassen sich draußen und drinnen viele Bewegungsangebote anbieten. Im Herbst können Sie mit den Kindern Blätter, Eicheln etc. sammeln, aus denen Sie Basteleien anfertigen können. Laubschlachten und Schlittenfahrten sind für Kinder ein wunderbarer Anreiz, in die Natur zu gehen und sich zu bewegen!
Auch drinnen kann den Kindern viele Anreize geboten werden, kreativ zu werden. Auf Matten, Kissen etc. kann wunderbar getobt und gespielt werden.

Die Informationen dieses Artikels, stammen u.a. aus folgenden Broschüren, welche Sie sich auf den Internetseiten der Anbieter ebenfalls bestellen können.

  • aid Infodienst. "Das beste Essen für Kinder. Empfehlungen für die Ernährung von Kindern.". Verfügbar unter: www.aid.de
  • AOK. Die AOK- Familienstudie 2010. "So wachsen Kinder gesund auf". Bestellnummer 036/ 903. Verfügbar unter: www.aok.de

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