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Soziales Frühwarnsystem Landkreis Görlitz

Landkreis Görlitz, Landratsamt
Jugendamt Görlitz
Katja Barke
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Was braucht (m)ein Kind?

T wie "Tischlein deck dich!"

Kinder sind Leckermäuler, das weiß jeder. Süßigkeiten stehen dabei ganz oben auf der kindlichen Lebensmittelliste. Aber auch Fast Food schmeckt schon den Kleinen gut. Dass das nicht gesund ist, wissen auch die meisten Eltern. Aber wenn die Kleinen einen mit ihren großen Kulleraugen ansehen, wer kann da schon „Nein“ sagen?! Schwierig, nicht wahr? Dabei geht es hierbei nicht darum, Ihr Kind zu ärgern, sondern bereits zeitig anzufangen in die Zukunft zu sehen. Sie tun Ihrem Kind keinen Gefallen, wenn es später unter Gewichtsproblemen leidet. Meist bleibt das nicht das einzige Problem, auch gesundheitliche Beeinträchtigungen können auftreten und die Lebensqualität in der Zukunft negativ beeinflussen.
Darum ist ein „Nein“ bzw. eine Zuteilung nicht böse gemeint oder gar ein Machtmittel. An das „Nein“ erinnert sich Ihr Kind nach zehn Jahren nicht mehr, aber die überflüssigen Pfunde erinnern ihr Kind täglich auf Neue daran, dass Sie damals nicht „Nein“ gesagt haben.

Noch ist nichts verloren. Mit gesünderer Ernährung anzufangen ist zu jeder Zeit möglich.
Hier bekommen sie ein paar Informationen und Tipps, wie Sie die Ernährung Ihrer Kinder beeinflussen können und was Sie dabei beachten müssen.

Stellen Sie sich vor, es wäre ein Spiel: „Wir kosten die Welt.“ Und Sie können nur gewinnen!
Schauen Sie sich zunächst an, was – wann – wie Ihre Kinder derzeit noch essen. Achten Sie mal auf die Werbepsychologie!
http://www.elternforum-rotzloeffel.de/fileadmin/user_upload/Vortrag_zum_Thema_Kinderlebensmittel.pdf

Die Ernährungspyramide

Im Folgenden sehen Sie die Ernährungspyramide, an der Sie sich orientieren können. Es ist gar nicht so schwer. Eine große Auswahl an Obst und Gemüse bieten Supermärkte.
Achten Sie auf regionale und saisonale Angebote, wenn möglich auch auf Bio!
Nehmen Sie Ihr Kind zum Einkauf mit und erklären Sie ihm die Herkunft der verschiedenen Obst und Gemüsesorten.Erzählen Sie eine Geschichte dazu, wie zum Beispiel „Die Banane wächst in ganz warmen Ländern wie Afrika und Spanien.
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Sie lässt sich dort von der Sonne kitzeln und wird dann schön gelb, fast so wie die Farbe der Sonne …“ Das imponiert den Kleinen und sie träumen sich in warme Länder, jedes Mal, wenn sie eine Banane essen. Eine Assoziation zum Nahrungsmittel kann viel bewirken. Bin gespannt, wie Sie das mit Schokolade hinkriegen?!


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  1. Süßes und Snacks - sparsam essen
3. Tierische Lebensmittel - Milch, Fisch
5. Gemüse & Obst
  
2. Fette und Öle - sparsam verwenden
4. Brot, Getreide & Beilagen
6. Fruchtsäfte - verdünnt


Ausreichend trinken
Pro Tag sollen Sie mindestens 1,5 Liter trinken. Die besten Durstlöscher sind Wasser, Saftschorle
oder ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee. Zuckerhaltige Limonaden liefern Energie, aber keine Nährstoffe. Zudem löschen sie nicht den Durst.


Obst & Gemüse

Obst und Gemüse sollten am besten fünf mal am Tag auf dem Tisch stehen - zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Dabei entspricht eine Portion einer Handvoll. Der Vorteil: Sie liefern kaum Energie, dafür aber viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Letztere können als Geschmacks-, Geruchs- und Farbstoffe möglicherweise vor vielen Erkrankungen schützen. Beim Gemüse sollten Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen nicht fehlen, da sie wertvolles Eiweiß sowie Ballaststoffe und Vitamine liefern.


Die "Sattmacher" (4. Brot, Getreide & Beilagen)
Als "Sattmacher" werden Grundnahrungsmittel wie Vollkornbrot, Müsli, Reis, Kartoffeln und Nudeln bezeichnet. Sie sollten mindestens 50 Prozent der täglich aufgenommenen Energie betragen. Sie liefern nicht nur wichtige Energie, sondern Kohlenhydrate, Ballaststoffe und B-Vitamine. Übrigens: Vollkornprodukte sättigen länger und enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe als Weißmehlprodukte. Eine hohe Ballaststoffaufnahme fördert eine gute Verdauung und kann vor Darmkrebs schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu essen.
Vgl. Quelle: http://www.tk-online.de/tk/ernaehrung/uebergewicht-und-diaet/erfolgreichen-abnehmen/145242


gesunde Ernährung
Krümeltee, Schokoriegel zum Mittag oder die Cornflakes zum Frühstück – gesunde Ernährung für Kinder sieht leider anders aus!
Eine gesunde Ernährung ist für Ihr Kind mehr als wichtig, denn das Essen soll auch die Knochen Ihrer Kinder stärken und sie nicht bereits mit erhöhtem Risiko für gesundheitlichen Probleme älter werden lassen.

10 Tipps für die gesunde Ernährung bei Kindern und Jugendlichen

Jeder, der verantwortlich mit Kindern umgeht – ob Eltern, Erzieher oder Lehrer – sollten die Regeln kennen, die für eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig sind.

  1. Frühstück und Abendessen sind wichtige Fixpunkte des Familienlebens. Regelmäßige Essenszeiten fördern Harmonie und Ausgeglichenheit des Kindes. Fernsehen und andere Medien sollten dabei nicht stören.
  2. Manche Morgenmuffel wollen nicht frühstücken. Ein warmes Getränk wie Kakao und Tee oder ein Glas Fruchtsaft nimmt aber fast jedes Kind gerne an. Dafür sollten die Pausenmahlzeiten umso reichhaltiger ausfallen.
  3. Kinder sollten zunächst immer kleine Portionen auf ihren Tellern erhalten. Einen Nachschlag kann es ja immer noch geben. Denn Kinder verfügen noch über ein natürliches Sättigungsgefühl, das ihnen hilft, Übergewicht zu vermeiden.
  4. Kinder sollten über dne Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Für solche Zwischenmahlzeiten bietet sich z.B. Obst an. Ein Teller mit mundgerecht geschnitten Früchten lädt Kinder zum Zugreifen ein.
  5. Jedem Kind sollte eine Naschration gegönnt sein! In Maßen genossen, können Süßwaren und Knabberartikel gut als Dessert oder als Snack zwischendurch dienen.
  6. Kinder sollten täglich mindestens ein großes Glas Milch trinken, einen Joghurt und zwei Scheiben Käse essen. Ein- bis zweimal in der Woche sollte es Fleisch und Fisch als Beilage geben. Wurstwaren und Eier sollten Kinder nur in Maßen genießen.
  7. Getreideprodukte, Kartoffeln, Brot, Nudeln, Reis, Obst und Gemüse enthalten kaum Fett, liefern aber reichlich Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.
  8. Sehr wichtig ist auch, darauf zu achten, dass Kinder ausreichend trinken. Obstsaftschorlen und Früchtetees sind Idealer Durstlöscher.
  9. Wer Mahlzeiten für Kinder zubereitet, sollte bevorzugt hochwertige pflanzliche Fett verwenden.
  10. Mahlzeiten sollten schmackhaft und schonend zubereitet werden. Fettarme Garmethoden (Dünsten in wenig Fett, Bratfolie, Römertopf) erhalten den Geschmack der Speisen und schonen die Nährstoffe. Zudem sollte man jodiertes Speisesalz verwenden.

Ernährung ist aber nicht alles! Kinder sollten sich viel an der frischen Luft bewegen. Sport und Spiel kommen dem natürlichen Bewegungsdrang des Kindes entgegen, sind ein guter Ausgleich zur Schule und beugen Übergewicht vor.

Quelle: Auszug aus „Thema Naschen und Knabbern“ von Prof. Dr. Klaus Klein, Forschungsstelle für Gesundheitserziehung, Universität Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Reinhard Matissek, Lebensmittelchemisches Institut, Köln



Eltern als Vorbilder

[Keine Beschreibung eingegeben]  Fast so wie in allen Bereichen, die Kinder betreffen, sind Sie als Erwachsene und Eltern in der Vorbildfunktion. Sie dürfen naschen - keine Frage - aber wenn Sie das nicht offensichtlich vor Ihren Kindern machen, dann werden sie auch nicht danach fragen. Interessant ist, was Kinder sehen und was Sie machen! Wie Sie bereits wissen, versuchen Ihre Kinder Sie ja nachzuahmen. Sie gucken sich alles ab und machen es nach. So ist das mit dem Essverhalten auch. Wenn Sie eine Mohrrübe zwischendurch schnurpsen, möchte ihr Kind das sicher auch. Seien Sie wachsam und beobachten Sie Ihr Kind. Sie werden schnell feststellen, welchen Einfluss Sie (unbewusst) auf Ihr Kind haben.

Eine leckere Tomate hier, ein paar Mandarinenstücke dort naschen ist ... gesünder, das wissen Sie bereits. Was Sie bei gemeinsamen Mahlzeiten auf den Tisch bringen und gern essen, wird Ihr Kind auch probieren. Wir mögen das, was wir essen!!!
Probieren Sie gemeinsam Neues aus. Auch wenn ihr Kind skeptisch ist, probieren ist Pflicht!!!
Natürlich werden Sie nicht immer den Geschmack Ihres Kindes treffen, aber ihm deswegen gleich eine Pizza kaufen? Warum nicht zusammen eine selber machen? Mit leckeren Früchten und Gemüse? Oder bereiten Sie mit Ihrem Kind zusammen einen „lustigen Obstteller“ (z.B. mit Weintrauben, Bananen, Apfel, Kiwi, Beeren) zu, das macht Spaß, schmeckt und ist gesund.


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