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Soziales Frühwarnsystem Landkreis Görlitz

Landkreis Görlitz, Landratsamt
Jugendamt Görlitz
Katja Barke
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02806 Görlitz

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Was braucht (m)ein Kind?

Bedürfnis nach einer (sicheren) Zukunft

Ohne Floskeln wie „Wir müssen unsere Erde retten“ bemühen zu wollen, ist nun, am Ende unserer Reihe über Grundbedürfnisse von Kindern anzumerken, dass der Umgang mit unserer Umwelt,  u.a. auch mit entscheidend ist dafür, dass unsere Kinder eine gute Perspektive entwickeln können. Darüber hinaus braucht es eine entsprechende Gesundheits-, Bildungs-, und Arbeitsmarktpolitik, die unseren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, positiv in die Zukunft zu blicken und ihren Platz zu finden.
Vielleicht sollten wir uns auch von der Philosophie des „Überleben des Stärkeren“ endlich verabschieden und uns auf die Wichtigkeit der fürsorglichen Anteilnahme besinnen, die es Menschen ermöglicht, Beziehungen zu knüpfen, Familien zu gründen und zu bewahren, in Gruppen und Gesellschaften zu kooperieren und gemeinsame politische und ökonomische Ziele zu verfolgen. In einer komplexen Gesellschaft, wie wir sie heute weltweit erleben, sind Fürsorge und Anteilnahme die Grundlage für die Kooperation, die allein das Überleben ermöglicht.
Wir brauchen Familien, Bildungseinrichtungen und Gemeinden, die Kindern helfen zu kommunikationsfähigen und umsichtigen Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen zu können.
Die Befriedigung der elementaren Bedürfnisse von Säuglingen, Kleinkindern und ihren Familien ist die Grundbedingung dafür, dass unsere Kinder zu toleranten, beziehungsfähigen und weitblickenden BürgerInnen heranwachsen können, die den komplexen Anforderungen, die an sie gestellt werden,  begegnen können.
Erreichen können wir das Ziel einer gesicherten Zukunft nur, wenn wir den Grundbedürfnissen von Kindern ebenso wie den Menschenrechten höchste Priorität einräumen. Die UN-Kinderrechtekonvention ist die gesetzliche Basis, auf die wir uns stützen können. Die in 54 Artikeln zusammengefassten Rechte der Kinder teilen sich im Wesentlichen in drei Bereiche: Dem Bereich der Vorsorge (Recht auf Leben, auf Nahrung, Bildung, Freizeit, Gesundheit und Wohnen), dem Bereich des Schutzes (Schutz vor körperlicher oder seelische Gewalt, vor sexueller Ausbeutung) und dem Bereich der Beteiligung (Recht auf Privatsphäre, Recht auf Mitbestimmung in politischen Fragen, Recht auf Berücksichtung der Meinung des Kindes).
Um die Rechte der Kinder voll zu berücksichtigen, wäre die daraus resultierende logische Konsequenz eine Kinder- und Jugendgerechtigkeitsprüfung auf allen gesetzlichen Ebenen. Bei jedem neuen Gesetz, bei jeder neuen Novelle sollte anhand eines vorgegeben Leitfadens überprüft werden, ob die geplanten Gesetze die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen.

Quellenangabe - Lupe Quelle:  „Die sieben Grundbedürfnisse von Kindern“, T. Berry Brazelton, Stanley I Greenspan; Beltz Verlag




letzte Aktualisierung 09.08.2016

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