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Soziales Frühwarnsystem Landkreis Görlitz

Landkreis Görlitz, Landratsamt
Jugendamt Görlitz
Katja Barke
PF 30 01 52
02806 Görlitz

Tierra – Eine Welt e.V.
Netzwerkbüro Kinderschutz und Frühe Hilfen
Lutherplatz 4, 02826 Görlitz
Tel.: 03581 - 878 83 50
E-Mail: kontakt@sfws-goerlitz.de







Was braucht (m)ein Kind?

Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit und Sicherheit

Um gesund aufzuwachsen, brauchen Kinder eine angemessene Gesundheitsfürsorge. Doch was heißt "angemesssen" in der immerwährenden Diskussion um Impfpflicht & Co.?
 
Angemessen meint wohl, Kindern eine medizinische Vorsorge zu gewährleisten, ihnen ärztliche / fachgerechte Behandlung bei auftretenden Krankheiten zukommen zu lassen und die Impfberatung in Anspruch zu nehmen.
Vorbeugend viel Bewegung an frischer Luft, gesunde und ausgewogene Ernährung (Verlinkung zu Tischlein deck dich), Momente zum einfachen Sein ohne Zwang und konkreter Planung (z.B. freies Spiel, Entspannung) hinzu, trägt viel zur Ausgewogenheit von Kindern bei.



Kinder haben schon vor der Geburt ein Recht darauf, sicher zu sein und sich sicher zu fühlen. Dies bedeutet, dass schon das Ungeborene vor der Gefährdung durch Alkohol, Drogen, Tabak und Umweltgiften zu schützen ist.
Kinder sollen in eine Welt hineingeboren werden, in der sie erwünscht sind. Wodurch jedoch drückt sich so eine Erwünschtheit in unserer Gesellschaft aus?

Unter anderem kann man aufzählen Quellenangabe - Lupe:

  • Umfassende, multiprofessionelle (medizinische, psychologische, sozialarbeiterische) Betreuung werdender Eltern vor, während und nach der Geburt ihres Kindes
  • Im Bedarfsfall intensive Unterstützung und Begleitung über einen längeren Zeitraum, durch eine ausgebildete Fachkraft, z.B. bei sehr jungen Müttern und Vätern
  • Umfassende Unterstützung (finanziell, sozialarbeiterisch, psychologisch, medizinisch) für Familien, deren Kinder eine Behinderung haben
  • Mehr Sport im schulischen Bereich
  • Anerkennung des Rechtes von Kindern auf Freizeit und Spiel (Artikel 31 UN-Kinderrechtekonvention) in Siedlungen, im Gegensatz zu hierzulande immer häufiger werdenden Beschwerden über „Kinderlärm“
  • Kooperation verschiedener Menschen, die engen Bezug zu Kindern haben, wie z.B: Eltern, Kindergartenpädagog*innen, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Ärzt*innen in Belangen, die die Kinder betreffen
  • Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern bei allen gesetzlichen Regelungen und künftigen Änderungen, wie z. B: Wohnbau, Verkehr, Umweltschutzbestimmungen (Grenzwerte!)
  • In logischer Konsequenz: Einführung einer Kinder- und Jugendgerechtigkeitsprüfung auf gesetzgebender - und Verwaltungsebene


Dieses Bedürfnis weist außerdem klar und deutlich auf körperliche Unversehrtheit, also auf eine gewaltfreie Erziehung hin.

Astrid Lindgren bringt es mit folgendem Zitat auf den Punkt:
"Man kann in Kinder nichts hineinprügeln, aber vieles herausstreicheln."

Interesse am Kind, ein liebevoller und warmherziger Umgang sind Wegweiser fürs Leben und bringen Strategien im Umgang mit Menschen mit sich.

Quellenangabe - Lupe Quelle: „Die sieben Grundbedürfnisse von Kindern“, T. Berry Brazelton, Stanley I Greenspan; Beltz Verlag)




letzte Aktualisierung 09.08.2016

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